VerDAMmt, ich check’s nicht… Teil 2

Berlin – Neukölln. Samstag, irgendwann nach 15:30 Uhr.

9. Spieltag.

Borussia Dortmund gegen Hertha BSC. Kneipe Blau-Weiß mit solidem Interieur in Eiche rustikal. Ich in schwarz-gelben Stutzen und Tiger-Jacke. Rücken zum Stammtisch. Links die Nippes-dekorierte Fensterfront. Rechts in guter Distanz Rosel hinterm Tresen. Blick geradeaus zur Beamer-Leinwand.

Es steht 1:0 für den BVB. Man versteht sich trotzdem.

Hinter mir Hertha-Fan Günter.

Wir kommen über irgendein penetrantes Commercial-Video auf meinen Job zu sprechen. Okay. Blick-wechselnd zwischen Leinwand und Günter erzähle ich von Formatentwicklung, Filmproduktion, weltweitem Drehen für Unternehmen, Corporate, Kreation und dann von AdmiralCloud.

Rauchschwaden. Bierdunst. Irgendwer haut gegen den Daddel-Automaten.

Im Stadion randalieren Fans.

„Ditte mitm Film habick verstanden;“ fasst Günter zusammen „aber dit mita Technik… Was machstn da?“

„Joah. Kreatives. Texte und Marketing und so. Das ist ein Media Asset Management System“

„Aha.“

Günter fokussiert nachdenklich den Schmalz-Schnittchen-Teller.

Ich fokussiere die Beamer-Leinwand.

Spüre Günters Blick vom Schmalz in meinen Nacken wandern.

Herthas Mittelfeldmann Lustenberger grätscht übermotiviert in den Zweikampf.

Bitte frag jetzt nicht weiter, denke ich.

Günter nimmt einen tiefen Schluck aus seiner Schulle (=Schultheiss), als müsste er sich Mut antrinken. Nein! Denke ich. Frag nicht!

Götze spielt auf Sancho.

„Und was ist ein Asset?” fragt Günter.

Sancho spielt ins Tor.

Überengagiert springe ich auf.

„Toooooor!!!“

Mein Stuhl kippt um. Günter erschrickt.

Ich juble euphorischer, als es die Stimmung gerade erfordert. Denn es ist die Wiederholung des 1:0. Der Daddelautomat-Typ zeigt mir mit glasigen Augen einen Daumen. Dümmlich erwidere ich die Geste. Der Kommentator unaufgeregt „Ja, hier nochmal das 1:0 von Sancho aus der 27. Minute…“

Günter sagt nichts mehr.

Und so ziehe ich mich (un)elegant aus der Asset-Affäre.

Denn ich hatte keine Ahnung, wie man den Begriff mal eben erklärt.

Was sind digitale Assets?

Asset ist ein Begriff, der erstmal verwirren kann: Im Englischen bedeutet „asset“ so viel wie Vermögensgegenstand oder Vermögenswert, sprich Aktien, Immobilien oder Policen. Er ist in der englischsprachigen Finanzwelt gang und gäbe. Dagegen sind Digitale Assets eben Dateien, wie Bilder, Videos oder Präsentationen, die für ein Unternehmen einen Wert darstellen. Aber was ist der genaue Wert für das Unternehmen? Nun, digitale Assets haben einen Informationsgehalt. Aber mehr noch – sie bringen dem Unternehmen auch bares Geld ein. Wenn man die Assets richtig verwaltet.

In der Regel sind digitale Assets durch einen Kreativprozess entstanden. Ein Grafiker hat beispielsweise eine Infografik gestaltet, ein Fotograf bei einem Fotoshooting hochwertige Modeaufnahmen gemacht, oder eine Filmproduktion wie die mmpro hat eine innovative Unternehmensserie gedreht. Ein Digital Asset bekommt durch diesen Prozess seinen Informationsgehalt. Im Marketingsprech heißt der Informationsgehalt oder Medieninhalt auch Content.

Content wird strategisch klug in Marketingkampagnen eingebunden. Mit ihm können Produkte besser in Szene gesetzt und verstanden werden. Ein catchy Bild, eine mitreißende Recruiting-Serie, oder nur ein einziger Klangschnipsel können maßgeblich zum Vertriebserfolg beitragen. Auch interne Medien, die nur für die Nutzung durch Mitarbeiter gedacht sind, können digitale Assets sein.

„Wo die Presseball-Bilder von 2013 sind? Ich glaube im Keller…“

In vielen Unternehmen fristen Medien, wie nicht verwendete Bilder eines Shootings, das umfangreiche Footage eines Drehs, oder historisches Archiv-Material oft unstrukturiert auf vielen Datenträgern. Lokalen Rechnern, Festplatten, USB-Sticks, E-Mail-Anhängen, Servern, CD’s, oder auch ausgedruckt in einer Mappe im Kellerschrank. Sie werden vergessen. Solche Dateien nützen niemandem mehr. Sie sind somit wertlos.

Auch urheberrechtliche Fragen gehen verloren: Wer war der Fotograf dieses Bildes? Welche Lizenzbedingungen hatten wir damals vereinbart? Dürfen wir das Foto überhaupt noch nutzen? Keiner hat mehr den Durchblick. Klar wird: Informationen sind erst dann wertvoll für ein Unternehmen, sofern sie strukturiert vorliegen und für alle Beteiligten erreichbar und nachvollziehbar sind.

Frühjahrsputz: Das DAM von AdmiralCloud lässt Ihre Medien glänzen

Mithilfe unseres AdmiralCloud Media Asset Managements können Daten gespeichert, organisiert, geteilt und über das Collaboration-Tool sogar bearbeitet werden. Auch Rechte und Lizenzen lassen sich problemlos über AC verwalten.  Der Content ist für alle Mitarbeiter oder bestimmte Nutzergruppen verfügbar und auffindbar – und von überall abrufbar. Im Handumdrehen lassen sich übersichtliche Mediatheken, wunderschöne Galerien, Präsentationen und ganze Kampagnen. erstellen. So werden Medien noch wertvoller.

„Asset? Ist ein wertvoller Medieninhalt. Zum Beispiel das Video vom ‚Tor des Jahres 1982‘. Das muss gut archiviert und gemanagt werden, verstehste, Günter!?“

Über diese Blogreihe

Teil 3 – Enterprise? Ich versteh nur Raumschiff.

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