Tagsonomie studiert, oder eher so Underground?

Die Digital Asset Management Kolumne // VerDAMmt, ich check’s nicht… 

Poah, ich bin doch die Texterin hier! Immer diese nicht mit mir abgesprochenen Wortkreationen. Tagsonomie. Tagsonomie studiert man an der Hochschule für Sprayologie, oder wie? Hauptfach Graffitistik. Was is’n bitte Tagsonomie?

Admiral Tagsonomie ermöglicht eine hierarchische Betrachtung von Tags oder Schlagwörtern. Dabei werden Relationen automatisch erkannt und müssen nicht erneut manuell eingepflegt werden.

Hä?

Das Wortgeschöpf kommt von Tags kombiniert mit Taxonomie.

Hä?

Tags sind Schlagworte, um zum Beispiel Bilder zu kennzeichnen oder andere Medien oder

Mauern.

Wie bitte?

oder um Mauern zu kennzeichnen. Graffiti.

Ja…nein. Also Tags zum Medien verschlagworten. Tags kombiniert mit Taxonomie ergibt Tagsonomie. Taxonomie kommt aus dem altgriechischen. táxis heißt Ordnung und nómos ,Gesetz’. Es benennt ein einheitliches Verfahren oder Modell, mit dem Objekte nach bestimmten Kriterien klassifiziert werden. Taxonomien sind für die Entwicklung einer Wissenschaft von erheblicher Bedeutung: Sie erleichtern den Umgang mit Einzelfällen und ermöglichen summarische Aussagen, die bis hin zu einer Erklärung von Zusammenhängen führen können. Sie zwingen zur Klarheit über die Unterschiede zwischen den Kategorien und führen dadurch zu einem besseren Verständnis des Untersuchungsbereichs und – Christiane, guckst Du etwa gerade ein Musikvideo??

Ja…nein. Nicht irgendeins. Das ist das neue von Dendemann. Ewig auf das Album gewartet…ähm…Sorry.

Nun gut. Also Medien werden verschlagwortet. Ähnliche Medien – Ähnliche Schlagwörter.

Soso.

Christiane, nenne ein Lied von Dendemann.

Gangsterbraut

Verschlagworte es.

#Musik, #Hiphop, #Deutsch, #Rap, #90er, #Hamburger Schule, #Eins Zwo, #Die Freie Radikale, #Endlich Nichtschwimmer, öööhm

Reicht schon. Und dann stell dir vor, du würdest beim dem neuen Lied genau die Schlagworte schon angeboten bekommen, auswählen und ergänzen. Beim nächsten noch mehr. Und die werden priorisiert. Und sortiert. Und…

Und sie ermöglichen eine hierarchische Betrachtung von Tags oder Schlagwörtern? Dabei werden Relationen automatisch erkannt und müssen nicht erneut manuell eingepflegt werden? Verstehe. Sag das doch gleich.

Geiles Wortspiel auch.

Zu dieser Blog-Reihe

Teil 5 – ab 21.12. hier im AdmiralBlog

AdmiraLog 121118

AdmiraLog 121118

Dieser Sommer war heiß… sehr heiß. Und der Krankenstand meiner Mannschaft erschreckend niedrig. Bis auf ein paar Ausnahmen. Weicheier, die den digitalen Rum nicht gut vertragen.

Am liebsten würde ich sie über die Planke zur Konkurrenz feuern. Aber ich möchte diese nicht schwächen. Im Gegenteil, sie sollen stark sein, innovativ und beeindruckend. Das ist das Elixier, das uns befeuert und das Media Asset Management Großsegel hissen lässt, auch im größten digitalen Sturm.

MAM, DAM… PIM BAM… und „Zehn Gründe für ein Digital Media Asset Management“, „Passt ein DAM zu Ihrem Team?“. Ich kann das alles nicht mehr hören und versinke lieber in den Mariannengraben, bevor ich in dieser floskelhaften Eintönigkeit erliege.

Die anderen Schiffe glänzen, und ihre Gallionsfiguren prophezeien den goldenen Weg.

Und doch sind sie innen hohl und ohne Ladung. Schon beim geringsten Sturm höre ich sie schreien. Ohne Kapitän und ohne Seele folgen sie der Strömung ihrer bösen Geister… notiert?

Die AdmiralCloud ist anders… gleitet… riecht… und ist auf Kurs. Sie bringt das Glück im Unglück und trennt die Verzweifelten von den Glückseligen. Denn nichts ist schlimmer als ein ewig lahmendes und stinkendes Digital Asset Management das ewig steht und niemals brennt.

Die Sirenen sind auf unserer Seite, so mag die digitale Flut nur kommen… Wir sind gut vorbereitet.

Enterprise? Ich versteh nur Raumschiff.

Die Digital Asset Management Kolumne // VerDAMmt, ich check’s nicht… 

„Christiane, schreibst Du dann noch den Enterprise-Text für AdmiralCloud?“

„Hm? Klar.“

Das Internet, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2018. Dies sind die Abenteuer des Digital Asset Managements von AdmiralCloud, das mit seiner starken IT-Besatzung seit vielen Jahren unterwegs ist, um neue Features zu entwickeln, perfekte Schnittstellen zu finden und hochperformante Lösungen für Kunden zu garantieren. Viele Lichtjahre von Mittelmäßigkeit entfernt, dringt die AdmiralCloud in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.

„Och Christiane…“

Was ist eine Enterprise-Lösung?

Sogenannte „Enterprise Digital Asset Management“-Lösungen sind für mittlere und große Unternehmen optimierte, individuelle Lösungen. Sie sollten bieten, was der Name suggeriert – sie müssen skalierbar sein, stabil laufen, auf Standards basieren und geeignet für die globale Bereitstellung sein.

Bei der AdmiralCloud Enterprise Lösung geht es also nicht um die unendlichen Weiten, sondern die unendlichen Möglichkeiten einer skalierbaren, multilingualen Medien Asset Management Lösung für Big Player: Konzerne die aufgrund ihrer Business- und IT- Struktur ein individuelles Solution Management benötigen. Ein Solution Management, das auf ein partnerschaftliches Erarbeiten, Klassifizieren und Erfüllen aller Anforderungen abzielt und das die Findung der Antworten für die aktuellen und zukünftigen Needs beinhaltet.

Digital Asset Management in der Enterprise Version inkludiert:

  1. Integration in die bestehende Systemlandschaft
  2. Umfangreiches Rechte- und Authentifizierungsmanagement
  3. White Label Lösung für eigenes Branding

Die individuell erarbeiteten Lösungen müssen zum jeweiligen Unternehmen passen und dennoch generisch entwickelt werden, dies ist der AdmiralCloud Digital Asset Management Plattform Approach. Der Plattform Approach ist notwendig um die Weiterentwicklungsfähigkeit des Produktes zu gewährleisten.

Hier Enterprise-Lösung anfordern.

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Tagsonomie studiert, oder eher so Underground?

Fußball, Schmalz & Media Asset Management

Die Digital Asset Management Kolumne // VerDAMmt, ich check’s nicht… 

Berlin – Neukölln. Samstag, irgendwann nach 15:30 Uhr.

9. Spieltag.

Borussia Dortmund gegen Hertha BSC. Kneipe Blau-Weiß mit solidem Interieur in Eiche rustikal. Ich in schwarz-gelben Stutzen und Tiger-Jacke. Rücken zum Stammtisch. Links die Nippes-dekorierte Fensterfront. Rechts in guter Distanz Rosel hinterm Tresen. Blick geradeaus zur Beamer-Leinwand.

Es steht 1:0 für den BVB. Man versteht sich trotzdem.

Hinter mir Hertha-Fan Günter.

Wir kommen über irgendein penetrantes Commercial-Video auf meinen Job zu sprechen. Okay. Blick-wechselnd zwischen Leinwand und Günter erzähle ich von Formatentwicklung, Filmproduktion, weltweitem Drehen für Unternehmen, Corporate, Kreation und dann von AdmiralCloud.

Rauchschwaden. Bierdunst. Irgendwer haut gegen den Daddel-Automaten.

Im Stadion randalieren Fans.

„Ditte mitm Film habick verstanden;“ fasst Günter zusammen „aber dit mita Technik… Was machstn da?“

„Joah. Kreatives. Texte und Marketing und so. Das ist ein Media Asset Management System“

„Aha.“

Günter fokussiert nachdenklich den Schmalz-Schnittchen-Teller.

Ich fokussiere die Beamer-Leinwand.

Spüre Günters Blick vom Schmalz in meinen Nacken wandern.

Herthas Mittelfeldmann Lustenberger grätscht übermotiviert in den Zweikampf.

Bitte frag jetzt nicht weiter, denke ich.

Günter nimmt einen tiefen Schluck aus seiner Schulle (=Schultheiss), als müsste er sich Mut antrinken. Nein! Denke ich. Frag nicht!

Götze spielt auf Sancho.

„Und was ist ein Asset?” fragt Günter.

Sancho spielt ins Tor.

Überengagiert springe ich auf.

„Toooooor!!!“

Mein Stuhl kippt um. Günter erschrickt.

Ich juble euphorischer, als es die Stimmung gerade erfordert. Denn es ist die Wiederholung des 1:0. Der Daddelautomat-Typ zeigt mir mit glasigen Augen einen Daumen. Dümmlich erwidere ich die Geste. Der Kommentator unaufgeregt „Ja, hier nochmal das 1:0 von Sancho aus der 27. Minute…“

Günter sagt nichts mehr.

Und so ziehe ich mich (un)elegant aus der Asset-Affäre.

Denn ich hatte keine Ahnung, wie man den Begriff mal eben erklärt.

Was sind digitale Assets?

Asset ist ein Begriff, der erstmal verwirren kann: Im Englischen bedeutet „asset“ so viel wie Vermögensgegenstand oder Vermögenswert, sprich Aktien, Immobilien oder Policen. Er ist in der englischsprachigen Finanzwelt gang und gäbe. Dagegen sind Digitale Assets eben Dateien, wie Bilder, Videos oder Präsentationen, die für ein Unternehmen einen Wert darstellen. Aber was ist der genaue Wert für das Unternehmen? Nun, digitale Assets haben einen Informationsgehalt. Aber mehr noch – sie bringen dem Unternehmen auch bares Geld ein. Wenn man die Assets richtig verwaltet.

In der Regel sind digitale Assets durch einen Kreativprozess entstanden. Ein Grafiker hat beispielsweise eine Infografik gestaltet, ein Fotograf bei einem Fotoshooting hochwertige Modeaufnahmen gemacht, oder eine Filmproduktion wie die mmpro hat eine innovative Unternehmensserie gedreht. Ein Digital Asset bekommt durch diesen Prozess seinen Informationsgehalt. Im Marketingsprech heißt der Informationsgehalt oder Medieninhalt auch Content.

Content wird strategisch klug in Marketingkampagnen eingebunden. Mit ihm können Produkte besser in Szene gesetzt und verstanden werden. Ein catchy Bild, eine mitreißende Recruiting-Serie, oder nur ein einziger Klangschnipsel können maßgeblich zum Vertriebserfolg beitragen. Auch interne Medien, die nur für die Nutzung durch Mitarbeiter gedacht sind, können digitale Assets sein.

„Wo die Presseball-Bilder von 2013 sind? Ich glaube im Keller…“

In vielen Unternehmen fristen Medien, wie nicht verwendete Bilder eines Shootings, das umfangreiche Footage eines Drehs, oder historisches Archiv-Material oft unstrukturiert auf vielen Datenträgern. Lokalen Rechnern, Festplatten, USB-Sticks, E-Mail-Anhängen, Servern, CD’s, oder auch ausgedruckt in einer Mappe im Kellerschrank. Sie werden vergessen. Solche Dateien nützen niemandem mehr. Sie sind somit wertlos.

Auch urheberrechtliche Fragen gehen verloren: Wer war der Fotograf dieses Bildes? Welche Lizenzbedingungen hatten wir damals vereinbart? Dürfen wir das Foto überhaupt noch nutzen? Keiner hat mehr den Durchblick. Klar wird: Informationen sind erst dann wertvoll für ein Unternehmen, sofern sie strukturiert vorliegen und für alle Beteiligten erreichbar und nachvollziehbar sind.

Frühjahrsputz: Das DAM von AdmiralCloud lässt Ihre Medien glänzen

Mithilfe unseres AdmiralCloud Media Asset Managements können Daten gespeichert, organisiert, geteilt und über das Collaboration-Tool sogar bearbeitet werden. Auch Rechte und Lizenzen lassen sich problemlos über AC verwalten.  Der Content ist für alle Mitarbeiter oder bestimmte Nutzergruppen verfügbar und auffindbar – und von überall abrufbar. Im Handumdrehen lassen sich übersichtliche Mediatheken, wunderschöne Galerien, Präsentationen und ganze Kampagnen. erstellen. So werden Medien noch wertvoller.

„Asset? Ist ein wertvoller Medieninhalt. Zum Beispiel das Video vom ‚Tor des Jahres 1982‘. Das muss gut archiviert und gemanagt werden, verstehste, Günter!?“

Über diese Blogreihe

Enterprise? Ich versteh nur Raumschiff.

Am Anfang war das Schweigen

Die Digital Asset Management Kolumne // VerDAMmt, ich check’s nicht… 

AdmiralCloud – Digital Asset Management. Ich nutze es. Jo. Funktioniert alles. Filme, Fotos, Zeugs. Runterladen, Hochladen, Suchen, Finden. Jaja. Läuft. Und da ich bei AdmiralCloud als kreative Allrounderin auch die Text-Inhalte redigiere, check ich grob was das System so kann. Wie grobkörnig mein Checkungs-Grad tatsächlich ist, erkenne ich an jenem Tag, als unser Digital Media Strategist Alexander Pulvermüller und ich bei der Konzeption der AC-Webseite plötzlich schweigen. Ein Schweigen der unangenehmen Art. Ich weiß nicht mehr was ich genau gesagt habe, aber Alex blickt mich an, als hätte ich gerade sein Auto angezündet. Ich gucke wahrscheinlich eher so, wie das Auto. Aber unangezündet. Einfach nur leere Scheinwerfer. Nun wird Alex‘ Blick sanfter. Verständnisvoll. Als hätte ich das Auto nur angezündet, weil ich halt nicht so klug bin. „Sag mal, verstehst du überhaupt, was ein DAM ist?“ „Naja…so…grob!?“ Die Scheinwerfer bleiben leer.

Was ist ein DAM?

Ein Digital-Asset-Management (DAM) bezeichnet eine Software zu Verwaltung von digitalen Medieninhalten, wie z.B. Bilder, Videos, Audios oder Dokumenten. Mithilfe eines DAMs können diese Medien verwaltet, editiert, archiviert, veröffentlicht und importiert werden. Je nach Einsatzbereich kursieren für DAM auch Begriffe wie Media Asset Management (MAM) oder Video Asset Management (VAM).

Über diese Blogreihe

Fußball, Schmalz & Media Asset Management

Die ehrlichste DAM Blogreihe der Welt

Die Digital Asset Management Kolumne // VerDAMmt, ich check’s nicht… 

…Und am Ende werde ich bestimmt gefeuert.

Zu dieser Reihe:

Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Am Ende dieser Blogreihe werde ich gefeuert, oder befördert. Ich tippe auf ersteres. Denn hier gebe ich radikal mein Nicht-Wissen, Nicht-Verstehen, Nicht-Können in Sachen Digital Asset Management preis. Ich, Christiane Freitag. Leiterin der Formatentwicklung bei der mmpro Filmproduktion und kreative Allrounderin bei AdmiralCloud – einem großartigem, wahrscheinlich dem besten Medien Management System überhaupt. Wenn ich das nur beurteilen könnte. Ja, es funktioniert. Ich arbeite gerne mit AdmiralCloud. Aber Theorie? Meine Lust mich in technische Themen einzuarbeiten ist etwa auf dem Niveau einer Wurzelbehandlung beim Zahnarzt. Tja … dann bohren wir mal los. Tut’s weh? Ja.

Am Anfang war das Schweigen

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